An diese sieben Punkte sollten Sie beim Fensterkauf denken

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Inhalt

    Fenster kosten relativ viel Geld und werden für gewöhnlich erst nach Jahrzehnten erneuert. Beim Kauf von Fenstern ist es daher besonders wichtig, alle entscheidenden Kriterien zu berücksichtigen. Hier die sieben Punkte, an die Sie bei der Auswahl denken sollten.

    1. Die Rahmen

    Fensterrahmen werden aus Holz, Kunststoff und Metall hergestellt. Bei den Metallen spielt das Aluminium die wichtigste Rolle. Auch Kombinationen aus mehreren Werkstoffen sind möglich. So finden Sie im Handel zum Beispiel Holzfenster mit einer Oberfläche aus Aluminium. Sämtliche Materialien lassen sich außerdem lackieren, beschichten, einfärben oder auf andere Weise gestalten.

    Dementsprechend groß ist die Auswahl und vielleicht darf es auch eine andere Farbe als das klassische Weiß sein. Mit farbigen Fensterrahmen verleihen Sie Ihrem Haus eine sehr persönliche Note. Hierbei muss es sich nicht zwangsläufig um einen kräftigen Farbton handeln, denn selbst graue oder anthrazitfarbene Rahmen sind noch nicht so stark verbreitet.

    Im Hinblick auf den Preis sind Kunststofffenster in der Regel die günstigste Lösung. Darauf folgen die Holzfenster und die Aluminiumfenster sind meist am teuersten. Kunststofffenster punkten neben dem niedrigen Preis durch ihre Pflegeleichtigkeit, während Aluminiumfenster sehr robust sind. Holzfenster werden dagegen vor allem wegen ihrer natürlichen Optik gekauft.

    2. Die Fenstergriffe

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    Die Griffe werden für gewöhnlich etwa auf der halben Höhe der Fenster angebracht. Dort sind sie für Rollstuhlfahrer und für Senioren mit Bewegungseinschränkungen jedoch nur schwer oder gar nicht erreichbar. Zumindest Haushalten mit diesen Personen ist daher eine niedrige Anbringung der Griffe zu empfehlen. Für alle anderen sind niedrige Griffe eine gute Vorsorge für das Alter.

    Schauen Sie sich aber auch die Fenstergriffe mit besonderen Extras an. Im Handel finden Sie unter anderem abschließbare Griffe und Fenstergriffe mit Druckknopf, die vor allem in Haushalten mit kleinen Kindern die Sicherheit erhöhen. Abschließbare Griffe verbessern außerdem den Einbruchschutz.

    3. Die Fensterscheiben

    Dass Fensterverglasungen, die aus mehreren Scheiben bestehen, die Wärme weitestgehend im Haus halten, ist Ihnen sicherlich bekannt. Eine gute Qualität erkennen Sie am RAL-Gütezeichen „Mehrscheiben-Isolierglas“. Fensterscheiben können aber auch einen zusätzlichen Schallschutz, Sichtschutz oder Sonnenschutz bieten. Weitere Varianten sind das Brandschutzglas, das Sicherheitsglas und die einbruchhemmenden Verglasungen. Um zu verhindern, dass Vögel gegen die Scheiben prallen, gibt es außerdem das Vogelschutzglas und für alle, die sich das Putzen der Fensterscheiben von den Außenseiten ersparen möchten, das selbstreinigende Glas.

    4. Der Einbruchschutz

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    Der Einbau neuer Fenster ist eine gute Gelegenheit, den Schutz vor Einbrechern zu verbessern. Einbruchhemmende Fenster erkennen Sie an der Einteilung in die Widerstandsklassen RC1 bis RC6. Für Privathäuser, die in keiner besonders gefährdeten Umgebung stehen, empfiehlt die Polizei Fenster in der Widerstandsklasse RC2 oder RC3.

    Beachten Sie jedoch, dass es auch Fenster in der Widerstandsklasse RC2N gibt. Sie besitzen im Unterschied zur Widerstandsklasse RC2 keine einbruchhemmende Verglasung. Einbruchhemmende Fenster sind vor allem für das Erdgeschoss und Bereiche zu empfehlen, die durch Klettern erreichbar sind. Ein typisches Beispiel wäre ein Balkon im ersten Stock. Einbruchhemmende Fenster der Widerstandsklasse RC2 halten Einbruchsversuchen mindestens drei, Fenster der Klasse RC3 mindestens fünf Minuten stand.

    Dies mag Ihnen kurz erscheinen, ist jedoch effektiv, denn die meisten Einbrecher geben schon beim geringsten Widerstand auf. Zu groß ist die Gefahr, entdeckt zu werden. Darüber hinaus gibt es noch genügend Häuser, bei denen sich die Fenster mit einfachsten Werkzeugen und innerhalb von Sekunden aufhebeln lassen.

    5. Der U-Wert

    Anhand des U-Wertes, der im Fachjargon Wärmedurchgangskoeffizient heißt, erkennen Sie die wärmedämmenden Eigenschaften eines Fensters. Desto niedriger der U-Wert ist, desto weniger Wärme geht über die Fenster verloren. Dieser Wert macht es Ihnen leicht, die für Sie infrage kommenden Fenster miteinander zu vergleichen.

    Der U-Wert wird in W/(m²K), das heißt Watt pro Quadratmeter und Kelvin ermittelt. Hierbei misst man, wie viel Wärme über einen Quadratmeter Fensterfläche verloren geht, wenn es auf einer Seite des Fensters 1 °C wärmer als auf der anderen ist. Ein Fenster besteht jedoch aus einem Rahmen und der Verglasung. Da diese beiden Elemente aus verschiedenen Materialien bestehen, unterscheidet man bei Fenstern zwischen dem Uf–Wert für den Rahmen und dem Ug-Wert für die Verglasung. Das f steht für frame, das g für glazing. Die dritte Angabe ist der Uw-Wert (w = window) für das gesamte Fenster. Er wird auch häufig als U-Wert bezeichnet.

    6. Der G-Wert

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    Am G-Wert eines Fensters erkennen Sie, wie viel Sonnenenergie und damit Wärme durch das Glas in die Räume dringt. Dies ist in den Wintermonaten durchaus von Vorteil, denn durch Fenster mit einem hohen G-Wert sparen Sie Heizkosten. In heißen Sommern kann es in den Räumen dagegen schnell zu warm werden. Beim G-Wert spielt es daher eine entscheidende Rolle, in welche Himmelsrichtung die Fenster weisen und ob sie den ganzen Tag von der Sonne beschienen werden. Der G-Wert ist außerdem bei der Nutzung von Tageslicht von Bedeutung. Desto niedriger er ist, desto weniger Tageslicht dringt durch die Fensterscheiben. Wie der U-Wert wird auch der G-Wert in W/(m²K) angegeben.

    Der G-Wert ist umso niedriger, je niedriger der U-Wert ist. Besonders gut gedämmte Fenster lassen daher gleichzeitig weniger Sonnenwärme in die Räume strömen. Dies führt dazu, dass sich nur durch eine Berechnung durch einen Fachmann ermitteln lässt, mit welchen Fenstern Sie die größten Einsparungen bei den Heizkosten erzielen. Mit einer genauen Planung ist es auch möglich, Fenster mit unterschiedlichen U- und G-Werten einbauen zu lassen.

    7. Die Förderung

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    Möchten Sie im Zuge einer Sanierung staatliche Fördermittel beantragen, sollten Sie sich unbedingt vorab über die aktuellen Förderprogramme informieren. In diesen Programmen sind oft höhere Anforderungen festgelegt als im Gebäudeenergiegesetz (GEG), das Ende 2020 die bis dahin gültige Energieeinsparverordnung ablöste. Sie betreffen unter anderem den U-Wert. Ein U-Wert, der die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes erfüllt, kann für eine Förderung daher dennoch zu hoch sein.

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